Das Paradies ist für URSina Tossi weder ein jenseitiger, noch idyllischer Ort, kein religiöser Kontrollraum, kein Sehnsuchtsort und kein touristisches Ressort.
Es ist ein Zustand von Fülle, der hergestellt werden muss. In Zeiten ökologischer Knappheit sowie des Schwindens von Nähe, Kontakt und Aufmerksamkeit sucht E(R)DEN nach der Kraft von Bewegung, Begegnung, Wärme und Ekstase. So wird der Tanz zu einer subversiven Praxis, die die Logik der Effizienz unterläuft und die Fülle feiert. E(R)DEN gräbt in den Schichten aus Erde, Geschichte und Begehren und sucht nach einer anderen Form von Grund, der weich, durchlässig und lebendig ist.
Was, wenn das Paradies keine geografische Lage, sondern eine Haltung des Teilens und Öffnens ist?